Die Frage die sich viele zukünftige Brautpaare als Erstes bei dem Thema Hochzeitsfotos stellen ist: Was kostet ein Hochzeitsfotograf?

      Eine einfache Antwort auf diese Frage könnte lauten: Ein professioneller und guter Hochzeitsfotograf kostet pro Stunde zwischen 150 und 250 Euro. Es gibt aber auch Ausnahmen. Fotografen, die neben ihrem Hauptberuf nebenbei Hochzeiten fotografieren und keine Umsatzsteuer abführen und evtl. sogar schwarz arbeiten biete ihre Preise auch unter 150 Euro pro Stunde an. Genauso gibt es namhafte Fotografen die außergewöhnlich gute Arbeit abliefern und Preise über 250 Euro pro Stunde verlangen.

      Warum ist ein Hochzeitsfotograf eigentlich so teuer?

      Zugegeben es gibt immer wieder Hobbyfotografen auf Hochzeiten, die selbst mit der einfachsten Fotoausrüstung schöne Fotos hinbekommen. Aber die Entscheidung und Hoffnung, dass dieser auch gleichzeitig einen professionellen Hochzeitsfotografen ersetzen kann, könnte sich als Fehler erweisen. Sobald man diesen Fehler allerdings bemerkt, ist es leider schon zu spät!
      Der Hochzeitsfotograf, ist Ihre Versicherung, dass Sie von diesem wichtigen Tag die besten Fotos erhalten! Er investiert viel Zeit in die Vorbereitung. Wie sehen die verschiedenen Locations aus? Wie muss ich dort fotografieren? Aus welcher Richtung kommt um welche Uhrzeit das Licht? Brauche ich vielleicht zusätzliches Licht? Wo kann man die Gruppenfotos machen? Wo kann man Fotos machen, wenn es regnet? Jede noch so winzige Kleinigkeit wird vorher inspiziert und analysiert, damit man beim eigentlichen Fotografieren nicht mehr nachdenken muss, und bereit ist die besten Augenblicke einzufangen.

      Genauso die Technik darf man nicht unterschätzen. Auch wenn inzwischen viele Hobbyfotografen gute Kameras besitzen, in der Regel sind Sie nicht mit teuren lichtstarken Objektiven ausgestattet, und wundern sich später warum die Bilder in geschlossenen Räumen so verwackelt und unscharf aussehen. Und schwups fehlen schon ein paar wichtige Momente.

      Hochzeitsreportagen sind anspruchsvoll und erfordern ausdauernde Konzentration. Der Fotograf kennt die Abläufe, wie ein Regisseur sein Theaterstück, und fotografiert von einem Akt in den nächsten hinein – immer auf der Suche nach etwas einzigartigem, besonderem seiner Akteure.

      So schön wäre es, wenn die Arbeit nach dem letzten Foto beendet wäre. Aber die Wahrheit ist, das jetzt erst die Arbeit beginnt. Selten kommen die Bilder genau so aus der Kamera wie man es gerne möchte. Also ab an die Nachbearbeitung.

      Während der Hobbyfotograf gerade in diesem Bereich eher grob arbeitet und anstatt realistischen Bildern plötzlich unnatürlich aussehende ungleichmäßige Ergebnisse produziert, zahlt sich hier jahrelange Erfahrung eines Profis besonders aus, damit der Kunde am Ende genau das bekommt, was er auf der Homepage des Fotografen gesehen hat.

      Aber bevor es mit der Bearbeitung losgeht, müssen erst einmal hunderte von Fotos übertragen, gesichert, gesichtet, bewertet und aussortiert werden. Stunden vergehen, ohne überhaupt mit der digitalen Retusche angefangen zu haben. Wenn es dann endlich so weit ist und die Bildbearbeitung ansteht, kann es einen Tag, bis eine Woche dauern bis alle Fotos fertig sind. Jeder Fotograf betreibt einen anderen Aufwand um zu seinem gewünschten Ergebnis zu kommen.
      Ich persönlich, nehme mir mehrere Tage Zeit für die Bildbearbeitung, und bearbeite alle Fotos. Weil ich aus meiner Erfahrung als Werbefotograf weiß, wie viel noch in der Bildoptimierung steckt. Das wird von meinen Kunden sehr geschätzt!

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