WAS KOSTET EIN HOCHZEITSFOTOGRAF?

      Hochzeitsfotograf Köln

      Die Frage die sich viele zukünftige Brautpaare als Erstes bei dem Thema Hochzeitsfotos stellen ist: Was kostet ein Hochzeitsfotograf?

      Eine einfache Antwort auf diese Frage könnte lauten: Ein professioneller und erfahrener Hochzeitsfotograf kostet zwischen 175 und 250 Euro pro Stunde fotografieren ohne Zusatzleistungen wie Fotobox oder Fotoalbum.

      Eigentlich ist die Frage aber zu ungenau und vergleichbar als würde man fragen: Was kostet eigentlich ein Hotelzimmer?

      Es gibt große Unterschiede unter den Hochzeitsfotografen. Es gibt Einsteiger und Hobbyfotografen die Hochzeiten nebenberuflich fotografieren und ihre Leistung unter 175 Euro pro Stunde anbieten. Genauso gibt es aber auch namhafte Profi-Fotografen die mit ihren Preisen über 250 Euro pro Stunde fotografieren liegen.

      Die Frage ist: Reicht euch ein Amateurfotograf / Nachwuchsfotograf, der das Handwerk noch lernt? Oder möchtet ihr lieber einen erfahrenen Profi an eurer Seite, dem ihr vertrauen könnt, dass er die Aufgaben meistert?

      WIE DEN RICHTIGEN FOTOGRAFEN FINDEN?

      Durch das große Angebot von Weiterbildungen als Hochzeitsfotograf in Form von Workshops und Online-Traings gibt es so viele Hochzeitsfotografen wie noch nie. Wie soll man da den besten für sich herausfiltern?

      Mein Tip: Fragt zuerst in eurem Freundes- und Bekanntenkreis, ob jemand einen hervorragenden Hochzeitsfotografen empfehlen kann. Ganz wichtig dabei: Es sollte wirklich ein Fotograf sein, der sich auf Hochzeiten spezialisiert hat. Kein reiner Modefotograf, Werbefotograf, Landschaftsfotograf oder Portraitfotograf. Hochzeiten zu fotografieren erfordert viel Erfahrung, weil die wichtigsten Momente nur sehr kurz und nicht wiederholbar sind. Ein Reportagefotograf kommt dieser Disziplin noch am nächsten.

      Schaut euch während eurer Recherche unbedingt ganze Hochzeitsreportagen des Fotografen an. Erst dadurch erkennt man die Qualität des Fotografen. Der Hochzeitstag besteht aus viel mehr als nur Brautpaarfotos. Wie gelungen sind z.B. die Gruppenfotos? Wie sind die Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen? Wie gut wurden die herausfordernd zu fotografierenden Momente wie der Einzug der Braut, das Ja-Wort, der Hochzeitskuss oder der Hochzeitstanz festgehalten? Auf solche Dinge würde ein Hochzeitsfotograf achten, wenn er einen Fotografen für die eigene Hochzeit bucht!

      Zeigt der Fotograf keine Hochzeitsreportagen auf seiner Homepage, sondern vermehrt sogenannte Styled-Shootings oder Inspirations-Shootings, sollte man sich unbedingt noch mehrere Hochzeiten mit mindestens 100 Fotos zeigen lassen bevor man ihn bucht.

      Lasst euch nicht von einzelnen Instagram Fotos täuschen die bei Workshops oder Fotoshootings unter perfekten Bedingungen entstanden sind! Das Internet ist voll von inszenierten Fotos und erschweren euch die Suche nach einem wirklich guten erfahrenen Fotografen!


      Warum ist ein Hochzeitsfotograf eigentlich so teuer?

      Es gibt nur dieses eine Mal!

      Zugegeben es gibt Anfänger- und Quereinsteiger-Fotografen, die selbst mit der einfachsten Fotoausrüstung schöne Fotos hinbekommen. Aber die Entscheidung und Hoffnung, dass dieser auch gleichzeitig einen professionellen Hochzeitsfotografen ersetzen kann, könnte sich als Fehler erweisen. Sobald man diesen Fehler allerdings bemerkt, ist es leider schon zu spät!

      Der Hochzeitsfotograf, ist Eure Versicherung, dass Ihr von diesem wichtigen Tag die besten Fotos erhaltet! Er investiert viel Zeit in die Vorbereitung. Wie sehen die verschiedenen Locations aus? Wie muss ich dort fotografieren? Aus welcher Richtung kommt um welche Uhrzeit das Licht? Brauche ich vielleicht zusätzliches Licht? Wo kann man die Gruppenfotos machen? Wo kann man Fotos machen, wenn es regnet? Jede noch so winzige Kleinigkeit wird vorher inspiziert und analysiert, damit man beim eigentlichen Fotografieren nicht mehr nachdenken muss, und bereit ist die besten Augenblicke einzufangen.

      FOTOTECHNIK

      Genauso die Technik darf man nicht unterschätzen. Auch wenn inzwischen viele Hobbyfotografen gute Kameras besitzen, in der Regel sind Sie nicht mit teuren lichtstarken Objektiven ausgestattet, und wundern sich später warum die Bilder in geschlossenen Räumen so verwackelt und unscharf aussehen. Und schwups fehlen schon ein paar wichtige Momente.

      Hochzeitsreportagen sind anspruchsvoll und erfordern ausdauernde Konzentration. Der Fotograf kennt die Abläufe, wie ein Regisseur sein Theaterstück, und fotografiert von einem Akt in den nächsten hinein – immer auf der Suche nach etwas einzigartigem, besonderem seiner Akteure.

      NACHBEARBEITUNG

      So schön wäre es, wenn die Arbeit nach dem letzten Foto beendet wäre. Aber die Wahrheit ist, das jetzt erst die Arbeit beginnt. Selten kommen die Bilder genau so aus der Kamera wie man es gerne möchte. Also ab an die Nachbearbeitung.

      Während der Hobbyfotograf gerade in diesem Bereich eher grob arbeitet und anstatt realistischen Bildern plötzlich unnatürlich aussehende ungleichmäßige Ergebnisse produziert, zahlt sich hier jahrelange Erfahrung eines Profis besonders aus, damit der Kunde am Ende genau das bekommt, was er auf der Homepage des Fotografen gesehen hat.

      Aber bevor es mit der Bearbeitung losgeht, müssen erst einmal hunderte von Fotos übertragen, gesichert, gesichtet, bewertet und aussortiert werden. Stunden vergehen, ohne überhaupt mit der eigentlichen Bildbearbeitung angefangen zu haben. Wenn es dann endlich so weit ist und die Bildbearbeitung ansteht, kann es einen Tag, bis eine Woche dauern bis alle Fotos fertig sind. Jeder Fotograf betreibt einen anderen Aufwand um zu seinem gewünschten Ergebnis zu kommen.
      Ich z.B. nehme mir mehrere Tage Zeit für die Bearbeitung einer einzigen Hochzeit. Durch meine Erfahrung aus der Werbefotografie weiß ich, wie viel Potential noch in der Bildoptimierung steckt.

      ZEITAUFWAND

      Viele unterschätzen wie viel Aufwand es ist eine Hochzeit zu fotografieren und zu bearbeiten. Für eine 12-Stündige Hochzeitsbegleitung kommen bei mir z.B. noch 56 Stunden Vor- und Nachbearbeitungszeit hinzu. Darin enthalten sind z.B. das Treffen zum Kennenlernen, E-Mails, Location-Scouting, Hochzeit fotografieren, Fotos aussortieren, Fotos bearbeiten, Präsentation fertigstellen (Online Galerie, Fotoabzüge, Fotobox, usw.) und die Zeit auf der Straße. Der Anteil des reinen Fotografierens liegt bei mir somit bei nur 17% des Gesamtaufwandes.

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