
Hochzeitsreportage
HOCHZEIT GODESBURG BONN
LEANDRA & TOBI
Neulich, auf der Godesburg bei Bonn, heirateten Leandra und Tobi. Und mir wurde wieder die fotografische Leitung übertragen, nachdem ich den Test bereits bei Leandras Schwester auf der Hochzeit bestanden hatte. Es ist einfach der ultimative Ritterschlag in meiner Branche: der familiäre Zweitauftrag. Das Schöne daran: Da geht’s direkt weiter, ohne vorsichtiges Beschnuppern. Nur Tobis Familie kannte ich noch gar nicht. Aber nach kurzer Zeit stellte sich heraus, die sind auch voll gut drauf! Alle mega entspannt, als hätte man sich schon irgendwo mal getroffen.
Standesamtliche Trauung auf der Godesburg
Wenn ihr auf der Godesburg standesamtlich heiraten wollt: Das Trauzimmer in der Weinstube fasst bis zu 30 Personen und hat trotz alter Steinmauern eine angenehme, warme Atmosphäre. Durch die großen Fenster schaut man nicht direkt auf das Siebengebirge, sondern ins Grüne Richtung Bonn. Was ich als Fotograf dort schätze: Das Licht dort drinnen ist butterweich. Ideal zum Fotografieren. Und nach der Trauung stoßt ihr mit einem großartigen Panoramablick an.
Wer in Bonn wohnt, kann den Termin bis zu zwölf Monate im Voraus reservieren, von außerhalb bis zu neun Monate.
Und wer groß feiern will, hat die Wahl: Der Rittersaal fasst bis zu 220 Gäste, die Weinstube eignet sich für kleinere Gesellschaften bis zu 40 Personen. Genug Natur, um sich zurückgezogen zu fühlen und nah genug an der Stadt, um nicht verloren zu gehen.


Was viele übersehen: Das eigentliche optische Highlight für mich liegt gar nicht oben auf der Burg, sondern ein Stockwerk tiefer. Da gibt’s alte Mauern, ein Kapellchen und… tja… einen Friedhof. Klingt im ersten Moment nicht nach Hochzeitsstimmung. Ist aber zu kurz gedacht. Dort unten erwartet euch ein fast magischer Rückzugsort fernab der Zeit. Zwischen nostalgischem Gemäuer und schönen alten Bäumen befindet sicher dort ein friedlicher schöner ungestörter Raum mit tollem Licht. Für die Fotos von Leandra und Tobi sind wir dieses Mal aber gar nicht erst runtergewandert. Dafür war das Licht weiter oben in dem Moment viel zu schön. Da konnten wir auch entspannt noch eine paar schöne Momente mit der Familie einfangen.

Leandra und Tobi haben den Tag einfach laufen lassen. Kein Stress, kein starrer Zeitplan, stattdessen war alles herrlich im Flow. Da muss man als Fotograf gar nicht groß inszenieren, die besten Motive passieren oft von ganz allein. Wie zum Beispiel das Sprungfoto von den beiden Vätern. Das haben die beiden ganz spontan beschlossen und sind aus reiner Feierlaune abgehoben wie zwei Raketen!
Solche Hochzeiten sind der Grund, warum ich diesen Job liebe. Am Ende sind es nämlich nicht nur die Bilder, die bleiben, sondern die Geschichten, die darin stecken. Und die grandiosen Menschen, die sie schreiben.
Und wie sieht’s bei euch aus? Ist es schon soweit? Dann schreibt mir einfach eine kurze Nachricht, ich freu mich auf unser Kennenlernen!







































































